Rezension | Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums - Sarvenaz Tash


Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums | von Sarvenaz Tash | Verlag: Magellan | erschienen am 25.07.2016 | Übersetzer: Sandra Knuffinke und Jessika Komina | Hardcover | 304 Seiten | 16.95€ (D) Kaufen?


Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere … (Quelle: Verlag)

Was hat man, wenn man die Comic Con, nerdige Sachen und eine süße Liebesgeschichte in einem Buch vereint und es mir als Überraschung zusendet? Ganz genau: Das Richtige getan. Denn bei diesem Buch lag die Wahrscheinlichkeit, dass ich es lieben werde, direkt bei 90%. Und das vor dem Lesen. Ich bin ganz klar ein Geek Girl und ich glaube ich spreche allen aus der Seele wenn ich sage, sowas hat gefehlt. Grahams Geschichte hat mich auf während des Lesens nicht enttäuscht sondern auf ganzer Linie begeistert und wenn ich als einzige Kritikpunkte anbringe: Es hätten ein paar mehr Star Wars-Anspielungen sein können und ich wünschte die Althena-Comics gäbe es wirklich, dann soll das schon was heißen. Denn das sind Kleinigkeiten auf höchstem Niveau.

Wir verfolgen Graham dabei, wie er ein ganzes Comic Con Wochenende lang versucht, seiner besten Freundin Roxy seine Liebe zu erklären, was jedoch nicht so ganz gelingen will, denn ständig kommt etwas dazwischen. Auf der diesjährigen Comic Con lernen die beiden jedoch auch viele neue Leute kennen und sammeln neue Erfahrungen. Ihre zuvor genau festgelegten Pläne werden mehr als einmal umgeworfen und mit jeder kleinen Sache die passiert, verändert sich auch Grahams Masterplan Stück für Stück. Dabei findet er sich aber auch selbst ein Stück mehr und lernt, auf was es im Leben ankommt, um so am Ende des Buches eine Entscheidung zu treffen.

Diese ganze Entwicklung wird von Sarvenaz Tash sehr gekonnt und mit viel Humor beschrieben. Ich habe mich beim Lesen wirklich sehr amüsiert finde es erstaunlich, wie viel Witz sie einbauen konnte, ohne dass das ganze gleich lächerlich oder überzogen wirkt. Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums hat eine ausgewogene Mischung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, Dialog und Storytelling und Träumerei und Realität und konnte mich auch in diesem Punkt auf ganzer Linie überzeugen.


Ich liebe darüber hinaus die Fragestellung, mit der sich Sarvenaz Tash beschäftigt. Kann aus Freundschaft Liebe werden, die stellt man das am besten an und ist es überhaupt das Richtige? Geht da nicht etwas verloren? Graham geht völlig sicher in das Abenteuer hinein, Roxy auf der Comic Con seine Liebe zu gestehen doch nach und nach beschäftigen ihn die oben genannten Fragen immer mehr und er kommt ins Grübeln. Daraus entwickelt sich ein Plot, der sehr interessant ist denn zum einen versucht Graham seine Liebe zu Roxy zu begründen, irgendwie zu retten – ja, das kann man tatsächlich so sagen – auf der anderen Seite versucht er aber auch, sein Glück zu finden und das geht nicht immer mit dem erstgenannten Punkt überein. So wird entwickelt Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums einen tolle Plot und ein sehr überraschendes und durch seine Glaubwürdigkeit überzeugendes Ende. 
Die (beinahe) größte Geschichte des Universums ist für jeden Geek ein Glücksgriff. Aber auch für alle anderen absolut Lesenswert. Die Autorin überzeugt mit einer tollen Geschichte, einer interessanten Fragestellung und liebevoll gestalteten Charakteren. Es konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und ich hoffe auf mehr Übersetzungen von Sarvenaz Tashs Büchern.




Vielen Dank an den Magellan Verlag für das nerdige und überraschend bekommende *Rezensionsexemplar.


Neuzugänge | Die LovelyBox im Juli

 
Hallo ihr Lieben!

Am Mittwoch erreichte mich die LovelyBox von Lovelybooks bereits zum zweiten Mal. Ich hatte Glück bei der Verlosung, nachdem ich hier schon einmal die erste Bloggerbox als Überraschung bekommen hatte. Was darin war könnt ihr sehen, wenn ihr auf den Link klickt. Da ich meine Thriller Sammlung ein wenig erweitern wollte, habe ich mich für die Juli-Box beworben die unter dem Thema "Der Sommer wird spannend" stand. Heute möchte ich euch zeigen, was in der Box drin war. Mit einem Klick auf die Bilder kommt ihr übrigens direkt zur Verkaufsseite.






Genau genommen ist Anklage mein "least favorite"-Buch unter den ganzen aber ich finde es trotzdem sehr interessant. Von John Grisham habe ich bis jetzt noch nichts gelesen aber er wird ja fast ebenso hoch gelobt wie Fitzek und Co. Es geht um eine New Yorker Anwältin, die einen Job in einem Dorf bekommt und dort mit ganz anderen Problemen Konfrontiert wird, als in der Großstadt.







Das Buch von Bret Anthony Johnston hatte ich noch nicht wirklich auf dem Schirm. Ich hatte es auf Lovelybooks kurz gesehen aber nicht gedacht, dass es sooo gut klingt! in Justins Heimkehr wird Justins Geschichte erzählt. Er kommt nach vier Jahren wieder nach Hause, nachdem er aus den Fängen seines Entführers befreit werden kann. Ich hoffe, dieses Buch wird psychologisch und kann meine Erwartungen an es erfüllen.



Night Falls: Du kannst dich nicht verstecken habe ich beinahe schon in der LovelyBox erwartet. Das Buch geht ja momentan ziemlich stark durch die Social Media Kanäle. In dem Thriller von Jenny Milchman geht es darum, dass Fremde in das Haus einer jungen Familie eindringen, den  Vater töten und Mutter und Tochter als "Geiseln" halten. Für mich neben Justins Heimkehr eines der beiden Top-Bücher.


Wie findet ihr die Bücher aus der aktuellen LovelyBox? Welches spricht euch besonders an? Habt ihr schon eines der Bücher gelesen oder auf dem SUB?

Liebst,
Jule

Focus On | 100 books before you die... Bloggeredition



Mareike hat hier eine wundervolle und vielschichtige Liste angesammelt. Sie enthält Bücher, die man gelesen habe sollte, bevor man stirbt. Denn Mareike war der Ansicht, dass viele dieser 100 Books-Listen viel zu eintönig sind. Womit sie absolut Recht hat! Wenn ihr auch gerne mitmachen wollt, dann kommt ihr mit diesem Link zu Mareikes Seite und könnt teilnehmen. 

Es sind insgesamt, wie der Name schon sagt, 100 Bücher. Allerdings hat Mareike alle Reihen, die ihr genannt wurden, immer zu einem Buch zusammengefasst, sodass es ein wenig mehr sind. Die Liste findet ihr auf ihrer Seite und meinen Fortschritt findet ihr in meinem Update-Post.

Dort werde ich euch immer auf dem aktuellen Stand halten und, aber das kann ich euch noch nicht versprechen, auch hin und wieder Updates in Postform veröffentlichen.

Mareike und ich würden uns sehr freuen, wenn ihr mitmachen würdet. ♥

Liebst,
Jule

Blogtour | Sternschnuppenschauer von Ann-Kathrin Wolf


Am vorletzten Tag der Blogtour darf ich euch endlich auf Miss Foxy reads begrüßen! Ich freue mich sehr, denn ich habe ein Interview mit der lieben Ann-Kathrin für euch. Naja, nicht ich, sondern jemand anderes aber das seht ihr gleich unten. Gestern konntet ihr bei Katja schon schon etwas über die Dinge erfahren, die im Buch eine besonders große Rolle spielen. Die Sterne. Morgen erfahrt ihr bei Anni nochmals, was es mit der Sommerchallenge auf sich hat. Bleibt also sehr gerne dabei!

Hallo ihr Lieben! Ich glaube, ich muss mich gar nicht mehr richtig vorstellen, denn das hat Nenya ja schon getan. Ich bin Cassie und ich darf meiner Schöpferin Ann-Kathrin heute ein paar Fragen stellen. Ich hoffe, sie interessieren euch genauso sehr, wie mich! Also Ann-Kathrin: Magst du dich uns erst mal kurz vorstellen? Schließlich kennt dich ja nicht jeder so gut wie ich.

Aber gerne.  Ich bin Ann-Kathrin Wolf, 26 Jahre alt und wohne im Moment im schönen Norden in Schleswig-Holstein, Kiel. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin, studiere ich seit Herbst 2014 Soziale Arbeit. Neben Zeichnen, Lesen, meinen beiden Katzen, Arya und Gwenny, und Kaffeetrinken, ist das Schreiben schon immer eine große Leidenschaft von mir gewesen. Ein großes Hobby und eine weitere große Leidenschaft von mir ist mein kleiner Buchblog, der diesen Sommer 3 Jahr alt wird.

Autorin sein ist sicher sehr spannend! Ich verbringe ja lieber Zeit mit meinem Physikbuch und schaue in die Sterne, aber das Schreiben stelle ich mir auch toll vor. Seit wann schreibst du denn genau und was liebst du daran besonders?

Geschrieben habe ich tatsächlich schon immer. Angefangen hat es in der Grundschule, wo ich hauptsächlich sehr tiefgründige Geschichten über Pferde und Meerschweinchen geschrieben habe. Später dann habe ich vor allem Fanfiktions geschrieben und bin erst spät wieder dazu gekommen, eigene Bücher zu schreiben.
Besonders liebe ich es daran, neue Charaktere zu erfinden, in denen doch auch immer ein kleiner Teil von mir steckt. Sie erleben Abenteuer und lernen Leute kennen, denen ich niemals begegnen würde. Ich finde es toll, mich so austoben zu können und wenn ich dann noch andere mit meinen Geschichten begeistern kann, freut mich das umso mehr.

Nun interessiert es mich aber besonders, wie du dazu kamst, meine Geschichte aufzuschreiben. Wie kam dir die Idee zu Sternschnuppenschauer und was war die Szene, die du dazu als erstes im Kopf hattest?

Auf die Idee zu „Sternschnuppenschauer“ bin ich letzten Sommer gekommen.  Ich liebe Sternschnuppen und finde, dass sie ziemlich romantisch sind.  Erst recht, wenn es einen ganzen Schauer von Sternschnuppen regnet. Der Rest ist dann wie von selbst dazu gekommen und so ist „Sternschnuppenschauer“ entstanden :)
Die erste Szene, die ich im Kopf hatte, war tatsächlich das Ende. Cassie, du weißt ja wie deine Geschichte ausgegangen ist, aber allen anderen möchte ich es hier noch nicht verraten J

Ich kann den Lesern natürlich noch nicht verraten, weshalb ich die Sterne so liebe und es nichts Schöneres gibt als eine Sommernacht draußen mit einer Tasse dampfendem Kakao. Aber ich bin mir sicher, du kannst den Lesern der Blogtour erzählen, wieso du meine Liebe zu Sternen in die Geschichte eingebaut hast. Liebst du sie genauso sehr, wie ich und verbindest du damit vielleicht sogar etwas Besonderes?

Ich habe eben schon erzählt, dass ich Sternschnuppen über alles liebe und sie unglaublich romantisch finde. Ich persönlich mag die Vorstellung, dass man durch das sehen einer Sternschnuppe einen Wunsch fangen kann. Ich verbinde mit den Sternen viele Sommernächte unter freiem Himmel. Zwar glaube ich, dass du, Cassie, die Sterne noch ein bisschen mehr liebst als ich, aber auch nur ein bisschen mehr.

Logan ist ja eigentlich ein Freund aus Kindheitstagen aber er ist in letzter Zeit wirklich unausstehlich. Furchtbar, was du mir zu Beginn des Romans mit ihm alles angetan hast! Mich würde mal interessieren, ob du für Logan ein bestimmtes Vorbild im Kopf hattest oder ob er nur aus deiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn du dabei bist, kannst du mir auch gleich verraten, ob du für mich auch ein reales Vorbild hattest.

Ehrlich gesagt hatte ich weder für Logan noch für dich ein reales Vorbild im Kopf. Ihr seid komplett meiner Fantasie entsprungen. Tut mir leid, dass du es am Anfang so schwer mit Logan hattest, aber ich hoffe, ich konnte dich mit dem Ende wieder glücklich stimmen.

Wie man schon aus dem Klappentext weiß, hatte ich im letzten Jahr sehr zu kämpfen. Mich macht der Unfall immer noch unfassbar traurig aber Julia, die so lieb war und das Interview auf ihrem Blog veröffentlich hat, findet es ganz toll, dass Sternschnuppenschauer auch ernste Themen anspricht. Wie kam dir die Idee dazu, genau das einzubauen und ist dir das beim Schreiben immer leicht gefallen?

Ehrlich gesagt, ist mir erst während des Schreibens an „Sternschnuppenschauer“ bewusst geworden, wie viel Raum der Tod von Cassies Vater in ihrem Leben und dadurch in der Geschichte einnimmt und wie sehr sie mit ihrer eigenen Trauer zu tun hat. Das war zu Beginn gar nicht so geplant und es sollten eigentlich andere Themen im Vordergrund stehen.
Seit Anfang des Jahres 2016 bin ich in dem Verein für Trauernde Kinder Schleswig-Holstein (http://www.trauernde-kinder-sh.de/) tätig. Dadurch hat sich mein eigener Blick auf Tod, Trauer und Verlust verändert und ich habe auch einen anderen Einblick in Cassies Verlust und Trauer bekommen, wodurch mein Buch noch einmal eine etwas andere Wendung bekommen hat.
Der Verein Trauernde Kinder Schleswig-Holstein sagt dazu:


„Der Tod gehört zum Leben dazu. Die meisten Menschen wünschen sich ein langes Leben. Jeder Mensch muss irgendwann sterben, aber keiner weiß, wann das sein wird. Manche Menschen sterben, nachdem sie sehr alt geworden sind. Andere sterben, weil sie krank sind oder einen Unfall hatten. Manche Menschen sterben, weil sie ermordet worden sind oder weil sie nicht mehr leben wollen und sich selbst töten. Nicht selten nehmen Kinder und Jugendliche in solchen Momenten Rollen ein, die nicht die ihren sind. Sie wollen dem hinterbliebenen Elternteil helfen und eine starke Stütze sein, sie trauen sich nicht ihre Trauer zu zeigen, um nicht den anderen Familienangehörigen noch mehr Kummer zu bereiten. Ziel unserer Arbeit ist, Kindern und Jugendlichen Zugang zu ihrer Trauer zu ermöglichen und diese zuzulassen. Wir bieten einen Raum, in dem Betroffene die Möglichkeit haben, sich Ihren Gefühlen zu nähern und ihnen Ausdruck zu geben, sei es im Gespräch, beim Toben oder beim Malen.“

Ich glaube zwar, dass Cassie nicht in eine der Jugendgruppen des Vereins gegangen wäre, aber ich finde es dennoch wichtig zu wissen, dass es solche Angebote überhaupt gibt. Die Themen Tod, Trauer und Verlust bestimmen zwangsläufig unseren Alltag und ich persönlich finde es wichtig auf Vereine wie die Trauernden Kinder Schleswig-Holstein aufmerksam zu machen.
Das Schreiben ist mir nicht immer leicht gefallen. Ich fühle immer mit meinen Charakteren mit (tatsächlich auch mit den nicht so netten) und ich musste tatsächlich am Ende weinen. Obwohl ich ja wusste, wie es ausgeht.
Es freut mich, dass dir, liebe Julia, vor allem auch die ernsten Themen so gefallen haben. Es lag mir auch sehr am Herzen.

Bestimmt gab es auch Zeiten bei einer deiner Geschichten, in denen dir das Schreiben alles andere als leicht gefallen ist. Hattest du schon mal eine Schreibblockade und wie hast du es dann geschafft, dass du meine Geschichte problemlos weiterschreiben konntest?

Zum Glück hatte ich noch nie eine Schreibblockade und ich hoffe, dass ich es auch nie erleben werde. Manchmal brauche ich etwas länger, bis ich mir sicher bin, wie die Geschichte oder auch einfach nur das Kapitel weitergehen soll. Da hilft vor allem eine Tasse Kaffee. Dann kann ich wieder voller Energie durchstarten.

Abschließend muss ich dich nun aber noch fragen, ob du nach dem kurzen Ausflug ins YA-Genre lieber bei der Fantasy bleibst oder ob du dir vorstellen kannst, noch weitere Geschichten, wie meine zu schreiben. Könntest du dir vielleicht auch vorstellen noch eine Geschichte von mir und meinen Liebsten zu erzählen?

Liebe Cassie, deine Geschichte ist für mich zu Ende erzählt. Ich denke, dass du zusammen mit Logan deinen Weg gehen wirst und ihr noch viele weitere wunderbare Sommer zusammen erleben werdet.
Mir hat der Ausflug ins YA-Genre unheimlich gut gefallen. Anfangs war ich etwas aufgeregt, aber es viel mir wirklich leicht und ich habe es geliebt, mich einmal ganz neu austoben zu können. Ich möchte auf jeden Fall wieder in dem YA-Genre schreiben und mir geistert auch schon eine Idee dazu im Kopf herum, die ich demnächst mal zu Papier bringen möchte.
Aber mein Herz schlägt eindeutig für die Fantasy! Diesem Genre werde ich auf jeden Fall treu bleiben.


Die Tourdaten


25.07.
Vorstellung von “Sternschnuppenschauer”
Manja von Manjas Buchregal

26.07.
Cassie & Logan - Vorstellung der Charaktere
Laura-Katharina von Nenyas Bücher Wunderland

27.07.
Sternenbild der Cassiopeia / Sterne / Sternschnuppen

28.07.
Interview mit Ann-Kathrin Wolf
hier bei mir auf Miss Foxy reads

29.07.
Die Sommerchalllenge

31.07.
Bekanntgabe der Gewinner

Gewinnspiel


Wie bei allen anderen auch, wartet heute der Tagesgewinn in Form eines Goodie-Pakets von Ann-Kathrin Wolf auf euch. Zusätzlich könnt ihr natürlich gleichzeitig wieder ein Los für die Endauslosung bekommen, mit dem ihr am Ende der Blogtour die Chance auf je eines von zwei Sternschnuppenschauer-eBooks habt. 

Alles was ihr dafür tun müsst ist meine Kommentarfrage beantworten:

Cassie liebt die Sterne. Was würde euer Protagonist // eure Protagonistin lieben, wenn ihr der Autor // die Autorin einer Geschichte wärt?

Teilnahmebedingungen:
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir eine Einverständniserklärung deiner Eltern.
  • Für die täglichen Goodiepakete brauchst du einen Wohnsitz in Deutschland. Für die Hauptauslosung kannst du von überall aus mitmachen.
  • Deine Adresse wird nur für das Gewinnspiel verwendet und anschließend gelöscht.
  • Da der Versand deines Gewinnes durch die Autorin erfolgt, wird deine Adresse an sie weitergegeben (anschließend aber – siehe oben – gelöscht).
  • Falls dein Gewinn auf dem Postweg verloren gehen sollte, übernehmen wir keine Haftung dafür.
  • Die GewinnerInnen erklären sich einverstanden, dass ihr Name im Rahmen der Blogout öffentlich genannt werden darf.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist ausgeschlossen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Teilnahmeschluss ist für die Tagesgewinne ist am jeweiligen Tag um 23:59 Uhr. 
  • Teilnahmeschluss ist für die Hauptgewinne ist der 30.07.2016 um 23:59 Uhr. 
  • Gewinnerbekanntgabe am 31.07.2016 auf allen teilnehmenden Blogs
  • Die Gewinner schicken ihre Adresse bzw Email an: ann-kathrinwolf@web.de
    Betreff: Sternschnuppenschauer - Blogtour


Rezension | Eine Woche voller Montage - Jessica Brody


Eine Woche voller Montage | von Jessica Brody | Verlag: Magellan | erschienen am 25.07.2016 | Übersetzer: Lara Tunnat | Hardcover | 448 Seiten | 17.95€ (D) Kaufen?



Ellie erlebt den schrecklichsten Montag ihres Lebens: Eine Katastrophe jagt die nächste, und als wären alle Peinlichkeiten nicht schon schlimm genug, macht ihr Freund Tristan aus heiterem Himmel mit ihr Schluss! Ellie wünscht sich nur eines: Sie möchte bitte, bitte eine zweite Chance. Die kriegt sie – am nächsten Morgen wacht sie auf und stellt fest: Es ist wieder Montag! Ellie setzt alles daran, die Fehler von gestern/heute zu vermeiden und für ihr eigenes Happy End zu sorgen. Doch wer hätte gedacht, dass ein Montag so hartnäckig sein kann? (Quelle: Verlag)


Das zuckersüße Buch aus dem Magellan Verlag war mein Must Have in diesem Programm und das ganz zu Recht. Ich war so in die Geschichte vertieft, dass ich sie an einem Abend und dem darauffolgenden Tag komplett durchgelesen habe. Eine Woche voller Montage ist der perfekte Page Turner und sorgt für einige kurzweilige Lesestunden.

An diesem einen Montag in Ellies Leben geht einfach alles schief. Der ganze Schultag ist eine einzige Katastrophe, zu Hause läuft auch nicht alles rund und abends macht auch noch ihr Freund Tristan mit ihr Schluss, was den schlimmsten Tag in ihrem Leben komplett macht. Als sie dann in ihrem Bett liegt, wünscht sich Ellie nichts sehnlicher als eine zweite Chance. Und die bekommt sie. Aber nicht nur eine. Noch sechs weitere Male darf Ellie diesen Montag nochmals durchleben und hat so die Chance, alles wieder gut zu machen und zu sich selbst zu finden.

 Mit Ellie als Protagonistin kam ich anfangs gar nicht so gut zurecht. Nach einer Weile jedoch immer mehr und je weiter die Geschichte voran schritt, umso mehr habe ich sie ins Herz geschlossen. Dass sich Ellie im Verlauf des Romans entwickeln muss, das ist beinahe sofort klar und das tut sie auch, indem sie sich Montag für Montag ausprobiert, ein anderes Ich wird und somit Stück für Stück weiter ihr wahres Ich zeigt, bis sie es schließlich am siebten Montag findet. Es gab so viele kleine Dinge, die ich an Ellie mochte. Allen voran aber diesen Tick, unzählig viele Playlisten zu haben. Voll mit Musik aus den 60ern. Auch die Unterkapitel waren nach einigen von diesen benannt und passten sich wunderbar der Stimmung des Buches und natürlich Ellies Stimmung an.


Das Buch zu lesen, war sehr spannend. Ich hatte erst meine Bedenken, dass sich vieles doppeln könnte und es der Spannung so den Wind aus den Segeln nimmt. Das war aber nicht der Fall. Es war interessant zu sehen, welchen Einfluss Ellies einzelne Handlungen auf das Geschehen des Tages haben und wie sich einzelne Dinge dadurch verändern. Dadurch bemerkt sie auch an unterschiedlichen Tagen verschiedene Dinge neu und es werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Alles in allem bin ich also mit dem Plot und der Entwicklung von diesem sehr zufrieden. Mein echter Kritikpunkt am Buch war das Ende. Ich fand es einfach sehr falsch. Es erschien mir einfach so und ich weiß leider nicht, ob es persönliche Gründe waren oder ob es noch mehreren so geht. Jedenfalls hat mich Eine Woche voller Montage zwar sehr begeistert, in diesem Punkt jedoch auch sehr enttäuscht.
Eine Woche voller Montage ist ein sehr spannender Page Turner, der super schön zu lesen ist. Die Idee ist sehr interessant und wurde sehr gut umgesetzt und gerade die Protagonistin Ellie hat mir besonders gut gefallen. Leider konnte das Ende das gesamte Leseerlebnis nicht abrunden und hat mich eher unzufrieden zurückgelassen.



Vielen Dank an den Magellan Verlag für das zauberhafte *Rezensionsexemplar.


Rezension || The Invasion of the Tearling // Die Königin der Schatten: Verflucht - Erika Johansen


The Invasion of the Tearling // Die Königin der Schatten: Verflucht | von Erika Johansen | Verlag: Bantam Press // Heyne | erschienen am 16.07.2015 // 16.05.2016 | Übersetzer: Sabine Thiele | Taschenbuch | 528 // 608 Seiten | 11.99€ // 14.99€ (D) Kaufen? Englisch Deutsch


Tearling-Reihe

#2 The Invasion of the Tearling // Verflucht
#3 The Fate of the Tearling // ?




Die Königin der Schatten hat den Thron bestiegen, doch kann sie ihr Reich vor dem Untergang bewahren? Seit Kelsea Glynn ihr rechtmäßiges Erbe angetreten hat, ist in Tearling ein Zeitalter der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit angebrochen. Doch mit der Roten Königin des Nachbarreiches Mortmesne hat sich Kelsea eine ebenso mächtige wie gefährliche Feindin gemacht: Unau altsam marschiert die gewaltige Mort-Armee auf die Grenzen Tearlings zu. Noch während Kelsea versucht, einen Krieg zu verhindern, den sie nicht gewinnen kann, kommt sie einem Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur – einem Geheimnis, das das Schicksal Tearlings für immer verändern wird.

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With each passing day, Kelsea Glynn is growing into her new responsibilities as Queen of the Tearling. By stopping the shipments of slaves to the neighboring kingdom of Mortmesne, she crossed the Red Queen, a brutal ruler whose power derives from dark magic, who is sending her fearsome army into the Tearling to take what is hers. And nothing can stop the invasion.

But as the Mort army draws ever closer, Kelsea develops a mysterious connection to a time before the Crossing, and she finds herself relying on a strange and possibly dangerous ally: a woman named Lily, fighting for her life in a world where being female can feel like a crime. The fate of the Tearling —and that of Kelsea’s own soul—may rest with Lily and her story, but Kelsea may not have enough time to find out.
(Quellen: Verlag)

Heute gibt es von mir wieder einmal eine Rezension zu einem Buch, das ich wieder einmal zweisprachig auf Deutsch und auf Englisch gelesen habe. Dieses Mal habe ich wieder einmal bemerkt, wie viel Spaß mir das macht und wie lehrreich es darüber hinaus ist, da man sieht, wie bestimmte Sätze, Ausdrücke etc. übersetzt werden und wie die Arbeit des Übersetzers ein Buch verbessern aber auch verschlechtern kann. Bei The Invasion oft he Tearling war es beispielsweise tatsächlich so, dass ich die deutsche Übersetzung ein Stück weit mehr mag, als das englische Original. Ich finde die Sätze einfach treffender, die Sprache gestochener. Dennoch liebe ich auch Erika Johansens Art zu schreiben. Wie auch schon The Queen of the Tearling, beinhaltet The Invasion of the Tearling nicht viel Spannung und Action, dafür aber viele Stellen, die man aufmerksam und mit einem wachen Geist lesen muss, sowie viele politische und wirtschaftliche Umstände, die man beim Lesen hinterfragen darf. Für mich ist die Die Königin der Schatten-Reihe eine herausragende Fantasyreihe, die über die pure Unterhaltungslektüre hinausgeht.


Die Protagonistin Kelsea mochte ich in diesem zweiten Band deutlich mehr als im ersten und während ich damals noch gezweifelt habe, ob Emma Watson tatsächlich die perfekte Besetzung für sie ist, habe ich nach der Lektüre des zweiten Bandes keine Bedenken mehr. Sie entwickelt sich in vielerlei Hinsicht zum Positiven, wie zum Negativen und wird ein immer weniger nerviger, dafür aber ein sehr interessanter Charakter. Noch etwas verändert sich im zweiten Band der Reihe. Kelsea hat Visionen und diese führen sie in die Vergangenheit zu Lily. Eine Frau, die vor der Überfahrt im sogenannten New Canaan gelebt hat. Schon früh wird deutlich, dass sie für die Geschichte von Tearling eine wichtige Rolle spielt und das ganze Buch über rätselt der Leser während ihrer doch sehr langen Passagen, wer genau Lily ist. Das bringt nicht nur eine Menge Spannung auf sondern der Leser erfährt eine ganze Menge über die Geschichte von Tearling und über die Umstände, die zur Überfahrt, zum Crossing, geführt haben. Ein Punkt, den ich im ersten Teil kritisiert habe, nämlich dass mir die Hintergrundinfos schlicht und einfach fehlen, wird so auch aufgehoben und neben Lilys Perspektive erfahren wir auch an vielen anderen Stellen etwas über die Geschichte von Tearling.


Der Hauptkonflikt, die Auseinandersetzung mit den Mort, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und doch war er anfangs erst einmal gar nicht so wichtig. Das ändert sich jedoch auch im Verlaufe des Buches und er bekommt gegen Ende mehr Gewichtung. Dort steigt die Spannung auch mehr an denn parallel dazu, nähert sich auch Lily ihrem Hauptkonflikt. Gegen Ende konnte ich das Buch, das sich anfangs doch eher gezogen hat, nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende offenbart eine interessante Entwicklung und lässt erneut viele Fragen offen. So freue ich mich sehr auf den dritten und letzten Tel der Trilogie, auf den wir uns nicht mehr allzu lange gedulden müssen.



Bei der Tearling-Reihe handelt es sich um eine Mischung aus Dystopie und High Fantasy. Gerade deshalb gibt es viele Fachbegriffe, die Sprache ist manchmal etwas altertümlich anmutend und generell auf einem höheren Niveau. Wenn ihr das Buch lesen wollt, solltet ihr schon sehr gut englisch Lesen können und vielleicht auch schon das eine oder andere Fantasybuch auf Englisch gelesen haben. Zur Not holft aber auch die parallele Lektüre der deutschen Ausgabe. Ich vergebe das englische Lesefüchschen im Level 3 von 4 für dieses Buch.

The Invasion of the Tearling // Die Königin der Schatten: Verflucht ist ein gelungener zweiter Teil der Tearling-Trilogie. Erika Johansen eröffnet den Lesern viele weitere Blicke in das Universum der Reihe und baut so eine ganze Menge Spannung auf. Der Konflikt der Reihe entwickelt sich weiter, vor allem ist es aber auch die Protagonistin Kelsea, die sich sehr verändert. Nun freue ich mich auf das Finale!




Vielen herzlichen Dank an Harper Collins UK und an den Heyne Verlag für die schönen *Rezensionsexemplare.


Rezension | Ist das jetzt schon Liebe? - Christina Beuther


Ist das jetzt schon Liebe? | von Christina Beuther | Verlag: Aufbau Verlag | erschienen am 17.06.2016 | Übersetzer: - | Taschenbuch | 336 Seiten | 9.99€ (D) Kaufen?



Das Leben will riskiert werden! Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief. In dem wirft Ria ihr vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist erschüttert: Auch wenn ihre Mutter oft nicht für sie da war, kennt sie sie wirklich so wenig? Schließlich ist Juli doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und trotzig macht sie sich gemeinsam mit Freundin Mo, ihrem stoffeligen Nachbarn und dem obdachlosen Jugendlichen Sami auf Spurensuche. Dabei entdeckt sie nicht nur verborgene Talente, sondern auch, dass ihre Mutter ihr immer viel näher war, als sie ahnte – und, dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte. (Quelle: Verlag)


Mit Ist das jetzt schon Liebe? Habe ich mir im Juli einen sommerlichen Frauenroman vorgenommen, denn wir begleiten die Protagonistin Juli durch ihren August, der voller Höhen und Tiefen steckt. Juli glaubt, im Leben angekommen zu sein. Sie ist von einem kleinen Dorf in Deutschland nach Neu England gezogen und verdient sich dort ihr Geld als Kinderbuch Illustratorin. Bald wird ihr erstes Kinderbuch sogar ins Deutsche übersetzt und in Amerika hat sie längst Anschluss gefunden. Nichts erinnert dort an das spießige kleine Dorf, in dem Juli bei ihrer Oma aufgewachsen ist, da ihre Mutter Ria ständig unterwegs war. Und doch wirkt Julis Leben nur auf den ersten Blick perfekt. Erst vor kurzem hat sie ihre Verlobung aufgelöst und ist nun wieder Single und als sie Anfang August der Anruf ihres Onkels erreicht, dass Ria gestorben ist, kehrt Juli für einen Monat in ihr Heimatdorf Beekelsen zurück, um ihre Mutter zu beerdigen.

Dort wird sie nicht nur mit ihrer Familie, alten Bekannten und der Planung einer Beerdigung konfrontiert, sondern bekommt aus dem Nachlass ihrer Mutter einen Brief, in dem Ria ihr vorwirft, sich selbst nicht gefunden zu haben. Für Juli ist das natürlich Quatsch aber den Leser beschleicht schon zu Beginn eine Ahnung, dass ihre Mutter damit Recht hat. Und so begleiten wir Juli durch einen August, der in ihrem Leben so einiges verändern wird und so haben wir letztendlich ein wunderschönes und erfrischendes Sommerbuch bei dem mir aber auch – ich gebe es zu – die Tränen gekommen sind, weil gerade das Ende so wunderbar ehrlich und berührend ist. Anders, als ich es nach dem Klappentext gedacht hätte, spielt der Brief aber im Geschehen selbst keine allzu große Rolle. Es gibt keine To Do-Liste, die Juli abarbeiten muss oder etwas Ähnliches. Die Worte ihrer Mutter verfolgen sie allerdings eine ganze Weile. Was mich dabei aber sehr gestört hat ist, dass Juli erst sehr spät, auf den letzten Seiten, zur Erkenntnis kommt und in der Zwischenzeit blind auf ihrer Meinung und vor allen Dingen ihren Vorurteilen beruht. Ich hätte mir tatsächlich eine längere und weniger plötzliche Entwicklung gewünscht.


Abgesehen davon liebe ich Ist das jetzt schon Liebe? allerdings. Der Schreibstil ist nicht sehr anspruchsvoll und schnell zu lesen. Man wird unterhalten und kommt trotzdem ins Grübeln denn nicht nur die Liebe ist Thema sondern auch Familie, Freundschaft, die Frage nach dem Zuhause und nach dem perfekten Lebensentwurf. Christina Beuther zeigt uns, dass es schwer sein kann und man oft nicht weiß, wie es gerade weitergeht aber irgendwie auch, dass sich alles fügt, wenn man mutig ist und neue Entscheidungen trifft, den weniger leichten Weg geht und manchmal auch über seinen Schatten springt. Darüber hinaus ist das Buch lustig und die Gefühle spielen eine ganz große Rolle. Wenn ihr mich fragt also die perfekte Sommerlektüre. Ich habe die Seiten auf jeden Fall sehr genossen. Ein kleines Highlight waren für mich besonders die letzten Seiten. Juli kocht wahnsinnig gern. Davon bekommen wir im Roman mehr als einmal zu lesen. Auf den letzten Seiten hat Christina Beuther einige der Rezepte abgedruckt, die Juli im Buch über gekocht und gebacken hat und sie klingen so gut, dass ich das eine oder andere auch einmal ausprobieren werde. 


Ist das jetzt schon Liebe? ist eine wunderschöne Sommerlektüre, die nicht nur unterhält sondern auch einige ernste Themen ansprechen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ich habe Juli in diesem besonderen August sehr gerne begleitet und kann euch das Buch sehr ans Herz legen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Entwicklung, die Juli durchmacht, ein bisschen früher begonnen hätte.




Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das sommerliche *Rezensionsexemplar.