Blogtour | Calliope Isle: Der siebte Sommer - Revisionstest

by - 6/21/2016


Heute darf ich euch endlich im Rahmen der Caliope Isle Blogtour auf meinem Blog begrüßen. Gestern habt ihr bei Anni-chan einiges über Die Macht des Schreibens erfahren erfahren und vorgestern ging es bei Bibilotta um das Thema Exposé, Cover und Lektorat. Heute bin ich ganz stolz, denn ich darf euch von den Revisionstests berichten. Nun fragt ihr euch sicher, was das ist. Aber an dieser Stelle schweige ich, wie ein Grab. Nicht, um euch zu ärgern, wohl aber, um nicht zu viel von der Geschichte zu verraten. Damit ihr aber nicht ganz im Dunkeln tappt, verrate ich euch folgendes: Jeden Campbewohner erwartet dieser Test in seinem siebten Sommer und es wird wahlweise gruselig oder lustig. Das habt allein ihr in der Hand. Naja, fast... Ich möchte euch heute gerne auf eine Reise mitnehmen und euch von meinem ersten Revisionstest auf Calliope Isle erzählen:

>> Mitten in der Nacht wachte ich auf und hörte ein lautes Pochen an der Tür zu unserem Bungalow. Meine Mitbewohnerinnen und wohl beste Freundinnen hier im Camp waren um einiges schneller auf den Beinen als ich. Wie in Trance zog ich mich an und schlüpfte in meine Schuhe und ehe ich mich versah, stand ich schon mit den anderen im stockdunklen Camp West. Gerade als ich verzweifelt Ausschau nach Vanessa und Lilly hielt, die ich im Gemenge verloren hatte, hörte ich plötzlich Mister Landons Stimme, die uns über die Revisionstests informierte und uns auftrug, mit der Person neben uns ein Team zu bilden. Was danach danach alles passierte, weiß ich heute nur noch verschwommen, so sehr haben mich meine Erlebnisse in dieser Nacht verängstigt. Nur noch Ks warme braune Augen und seine Entscheidung, die Horrorgeschichte zu wählen, sind mir genau in Erinnerung geblieben. Ich weiß nicht, wieso ich nicht gesagt habe, dass ich die humorvolle Geschichte bevorzuge aber das, was ich während meines ersten Test erlebte, lässt mich bis heute nicht mehr los:

Ich öffne die Augen und erst nach einigen Sekunden der Orientierung merke ich, dass ich auf einem Stuhl sitze. Nein, auf einem Sessel. Er ist weich, aus Samt und fühlt sich kühl an. Ein kalter Windstoß fährt durch das Fenster, das ich mir gegenüber erblicke und das, was ich von der Außenwelt wahrnehme, ist eine verlassene Moorlandschaft ohne Zivilisation. Ich musste mich im im Obergeschoss befinden und als ich mich genauer umschaute sah ich, dass ich mich in einem alten, Herrschaftlichen Schlafzimmer befand. In der Mitte stand ein großes, mächtiges Himmelbett und in diesem Bett. Lag jemand. K. Vorsichtig stand ich auf und ging näher. Langsam strecke ich meine Hand nach Ks Schulter aus, in der Hoffnung, ihn durch eine sanfte Berührung wecken zu können. Als meine Hand genau einen Millimeter vor seiner Haut verweilte, öffnete er die Augen und starrte mich an. Erschrocken wich ich zurück. Seine Iris war nicht mehr schokoladenbraun sondern stechend blau und sein Gesichtsausdruck spiegelte den Wahnsinn in seinen Augen wieder. Keine Sekunde später begannen das Bett und die Schränke zu wackeln und auf dem Boden hin und her zurutschen. Ich suchte verzweifelt nach einer Tür, einem möglichen Ausgang doch abgesehen von den Fenstern war der Raum ausgangslos. Das konnte doch nicht sein. Ich war mir mehr als bewusst, dass Mister Landon es war, der die Geschichte in meinen Kopf pflanzte und nicht die Realität. Und was nicht real war, das war veränderbar. Aber wie?

  

Ich wich immer weiter Richtung Fenster zurück, während K mich weiterhin reglos aus diesen stechend blauen Augen ansah und der Raum weiterhin im Chaos versank. Kurz bevor ich am Fenster war und es öffnen konnte, schlossen sich die schweren Samtvorhänge plötzlich mit einem Ruck und der Raum lag bis auf einen schmalen Streifen Licht in völliger Dunkelheit. Auch K konnte ich nun nicht mehr sehen. Ich schloss meine Augen. Einerseits wegen des kläglichen Versuchs die Angst auszublenden. Andererseits, weil ich mich so besser auf meine anderen Sinne verlassen konnte. Mein Herz schlug heftig in meiner Brust und in dem kläglichen Versuch eine Panikattacke abzuwenden, hörte ich plötzlich neben mir,  ganz dicht an meinem Ohr, einen schweren Atem. Dann versank die Welt im Nebel und ich wurde bewusstlos. <<

Weitere Stationen

15. Juni: Autoreninterview mit Marie Menke
16. Juni: Was ist Calliope Isle
17. Juni: Wer war Calliope
18. Juni: Allie, Shayla und Liv

19. Juni: Exposé, Cover und Lektorat
20. Juni: Die Kraft des Schreibens
21. Juni: Der Revisionstest - heute bei mir
22. Juni: Ein Tag auf Calliope Isle
23. Juni: Rund um Gedichte
27: Juni: Bekanntgabe der Gewinner


Gewinnspiel


Natürlich könnt ihr auch heute bei mir ein oder mehrere Lose sammeln. Beantwortet ihr meine Frage unten per Kommentar, dann sammelt ihr ein Los. Beteiligt ihr euch außerdem mit der Social Media-Aufgabe unten, sammelt ihr zwei weitere Lose. Gewinnen könnt ihr:

  • 5x Postkarte "Calliope Isle"
  • 3x eMail-Kurs #wirliebenschreiben
  • 3x eBook "Calliope Isle: Der siebte Sommer"

Teilnahmebedingungen

Als Lose gelten alle Blogpostkommentare und Beiträge auf den Sozialen Netzwerken, die bis zum 25. Juni um 23:59 eingegangen sind. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird unter den Gewinnern fünf Calliope Isle-Postkarten sowie drei eMail-Kurse ‪#‎wirliebenschreiben‬ und drei eBooks "Calliope Isle - Der siebte Sommer" verlost und die Gewinner auf der Facebookseite von Marie Menke sowie auf den Seiten und Blogs der teilnehmenden Blogger bekannt gegeben.

Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook, Twitter und weiteren Sozialen Netzwerken, auf denen es beworben wird, und wird auch nicht von ihnen unterstützt.
Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Ende des Gewinnspiels werden sie gelöscht.
Der Vorname sowie der erste Buchstaben des Nachnamens des Gewinners werden auf teilnehmenden Blogs und ihren Social Media-Kanälen veröffentlicht. Ist ein Gewinner nicht bereit, dem Veranstalter seine Adresse mitzuteilen, so wird erneut ausgelost.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist. Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs/-Sorgeberechtigten vorlegen.
Bei nicht-digitalen Gewinnen (z.B. Printbüchern) erfolgt der Versand ausschließlich nach Deutschland-Österreich-Schweiz, der Versand an weitere Länder ist ausgeschlossen. Für den Postweg wird keine Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die gesamten Teilnahmebedingungen findet ihr auch HIER.


Wie sieht der Schauplatz deines Revisionstest aus? Hättest du eine Horrorgeschichte oder eine humorvolle Geschichte gewählt?

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8 Kommentare

  1. Hey,
    schöne Blogtour. Ich habe das Buch schon seit ein paar Tagen im Blick, da kommt mir die Blogtour wie gerufen :D
    Ich hätte mich definitiv für eine humorvolle Geschichte entschieden! Mit Horror kann ich gar nicht, nicht mal die aller einfachsten Horrorfilme kann ich ab...
    Hmmmm... was für in Schauplatz würde wohl passen... Also für Horror würde ich definitiv sagen, dass es nichts gruseligeres als einen verlassenen Freizeitpark oder ein alltes Krankenhaus gibt :'D

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  2. Hallo,

    ich würde eine humorvolle Geschichte wählen.

    LG
    SaBine

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  3. Vermutlich hätte ich obwohl ich es hasse Horror gewählt... damit in meinem Kopf immer klar ist das alles nur eine Geschichte ist!
    Ich hasse Horror aber für den Test wäre es für mich ideal

    Kristie

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  4. Ich hätte eine Insel als Schauplatz gewählt.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  5. Aloha!

    Definitiv die humurvolle Geschichte. Horror ist absolut nicht meins. So gar nicht!
    Ich lache sehr viel lieber, als dass ich mich grusel.

    Liebe Grüße
    Jay

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    1. *humorvolle

      Besser noch einmal lesen vor dem Absenden :D

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  6. Hallo,
    Danke für den Beitrag.
    Ich hätte aufjedenfall eine humorvolle Geschichte genommen. Horrorgeschichten lese ich mir eh nicht durch. Der Ort wäre dann am besten draußen in der Öffentlichkeit, in einem Cafe oder so.

    Lg Melek

    melegim1984@googlemail.com

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  7. Hallo,

    ich hätte mich für eine humorvolle Geschichte entschieden, da ich gerne lache ;)

    LG

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