GLC 2016 || Hauptaufgaben und Monatsaufgaben Januar






Hallo ihr Lieben,

heute gibt es die Hauptaufgaben und die ersten Aufgaben für den Januar. Habt ihr euch noch nicht für die Göttliche Lesechallenge angemeldet, könnt ihr es HIER sehr gerne nachholen. Ich freue mich auf euch!

Die Aufteilung der Teams werde ich erst im neuen Jahr vornehmen. Die erste Teamaufgabe gibt es eh erst im März und bis dahin ist es für euch ja eh erst einmal unrelevant, wer in welchem Team ist. Es meldet sich nur momentan hin und wieder jemand an und deshalb mag ich noch bis Anfang Januar warten. Dann ist das alles ein bisschen einfacher. Parallel zu diesem Post werde ich außerdem die Hauptseite der Challenge erstellen. Die findet ihr oben als Menüpunkt.

Hauptaufgaben





Für das Erfüllen gibt es pro Hauptaufgabe 2 Goldmünzen.


Januar





1. Lies ein Buch mit einem besonders schönen und einzigartigen Cover.

2. Sind wir mal ehrlich. Viel zu oft kaufen wir Bücher, weil wir sie wunderschön finden. Dabei achten wir manchmal nicht mal auf den Klappentext. Lies ein Buch, das du dir nur wegen des Aussehens gekauft hast. (Sollte sich so ein Buch wirklich nicht auf deinem SUB befinden dann lies ein Buch, dass du dir nur wegen des Aussehens gekauft HÄTTEST ;))

3. Für diese Aufgabe müsst ihr kein Buch lesen sondern mir auf eurer Challengeseite nur verraten: Was war dein liebstes OTP (you will go down with this ship!) 2015?

OTP = One True Pairing



Für jede dieser  Aufgaben gibt es 1 Goldmünze. Konntet ihr alle Aufgaben erfüllen bekommt ihr zusätzlich 2 Goldmünzen. Also könnt ihr für diese Aufgaben maximal 5 Goldmünzen sammeln. 

Bitte beachtet, dass ihr ein Buch nicht für eine Hauptaufgabe und eine Nebenaufgabe verwenden könnt sondern euch für eins von beiden entscheiden müsst.


Drei Mal Gefühle pur bei impress! | Rezensionen

Heute gibt es von mir direkt drei Rezensionen zu impress-Büchern, die mich neben vielen anderen auch im Jahr 2015 begeistern konnten. Während Elfenblüte: Himmelblau der Auftakt zu einer Reihe ist, sind Royal: Eine Hochzeit aus Brokat und Essenz der Götter II nicht die ersten Bücher der zugehörigen Reihen. Über das Infofeld beim jeweiligen Buch kommt ihr aber ganz leicht zu den anderen Rezensionen.




Titel: Elfenblüte: Himmelblau
Autor: Julia K. Knoll
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsdatum: 05.03.2015
Übersetzer: -
Format: eBook
Seiten: 212
Preis:  3.99€ (D) Kaufen?  Amazon Verlag


Reihe: Himmelblau | Sonnengelb | Glutrot | Nebelgrau | Wiesengrün 









Gute Luft, einzigartige Wanderwege, himmlische Wälder… Auch wenn die siebzehnjährige Lillian einer schönen Landschaft durchaus etwas abgewinnen kann, kostet sie der Umzug von Hamburg aufs bayrische Land so einige Mühe. In ihrem neuen Wohnort kennt jeder jeden und sie niemanden. Nur eine Person scheint sich dort noch verlorener zu fühlen. Alahrian, der Junge mit den himmelblauen Augen und dem makellosen Aussehen. Dabei lebt er schon seit Jahrhunderten auf der Erde… (Quelle: Verlag)






Wenn ich zur Uni unterwegs bin, dann habe ich immer mein iPad dabei. Deshalb ist es für mich leichter, eBooks auf dem Weg zu lesen als zu schweren Printbüchern zu greifen. Als nicht das passende dabei war, habe ich mir kurzerhand den ersten Teil der Elfenblüten-Reihe aufs iPad geladen, da alle so begeistert waren. Das Buch ist sehr kurz und ich hatte gehofft, es schnell ausgelesen zu haben. Allerdings hat es dann sehr lange gedauert…

Ich kam von Anfang an nicht sonderlich gut in das Buch hinein. Grund dafür war nicht Lillian an sich, die mir eigentlich sehr sympathisch war. Der Beginn und auch das ganze Buch insgesamt, waren sehr klischeebeladen und so hatte ich das Gefühl, das ganze schon zigmal gelesen zu haben. Mädchen zieht in eher unbeliebte Gegend, sie ist fremd und findet nur wenig Anschluss, entdeckt anziehenden Jungen, an dem irgendetwas anders zu sein scheint, verliebt sich in ihn, er zeigt aus irgendeinem Grund Interesse an ihr. Kommt euch das nicht irgendwie bekannt vor? Twilight ist nur ein Buch, das ich hier nennen mag. Man kann das Rad nicht immer neu erfinden aber manche Abläufe für Geschichten sind einfach so abgenutzt, dass ich sie nicht mehr lesen mag und bei Himmelblau war genau das der Fall.

Mein zweiter großer Kritikpunkt ist, dass einfach nichts passiert. Natürlich, das Buch hat nicht viele Seiten und da es der erste Teil ist, muss man sich erst einmal in die Geschichte einfinden. Allerdings muss ich ehrlich sagen, man kann den zweiten Teil lesen ohne den ersten zu kennen. Selbst die wenigen Dinge, die man aus den Unterhaltungen von Alahrian und seinem „Bruder“ erfährt sind mehr als kryptisch. Sehr schade denn das sehr kurze Buch beendet man wirklich, ohne das Gefühl zu haben in der Geschichte weitergekommen zu sein.


Abgesehen von den beiden großen Kritikpunkten hat mir das Buch dann doch ganz gut gefallen. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und auch der Schreibstil von Julia K. Knoll ist super leicht zu lesen. Ich mag unbedingt mehr lesen denn ich möchte erfahren, was hinter Alahrian steckt und wieso Lillian da auch irgendwie drin hängt und selbst nichts davon weiß. Somit werde ich wohl dem zweiten Teil der Elfenblüte-Reihe irgendwann einmal eine Chance geben und hoffe, dass der mich mehr überzeugen kann. 




Obwohl ich die Idee hinter Elfenblüte, den Schreibstil von Julia K. Knoll und auch die Charaktere sehr mag, war der Handlungsablauf alt bekannt und so schon wieder ein bisschen nervig und ich hatte mir einfach mehr Informationen erhoffet, denn aus dem ersten Teil konnte man so gut wie keine Erkenntnisse ziehen. Deshalb bekommt Elfenblüte: Himmelblau von mir nur 3 von 5 Füchschen.











Titel: Essenz der Götter II
Autor: Martina Riemer
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsdatum: 05.11.2015
Format: eBook
Seiten: 370
Preis:  3.99€ (D) Kaufen? Verlag Amazon

Reihe: Essenz der Götter I || Essenz der Götter II










**Romantisches Prickeln vereint mit griechischer Mythologie**


Eine dunkle Gefahr braut sich am Horizont zusammen. Größer noch als der seit Jahrtausenden tobende Krieg zwischen den Abkömmlingen der Götter und Titanen, in den Loreen seit wenigen Monaten verwickelt ist. Verstoßen aus dem Dorf der Divinus, ist sie als göttliche Nachfahrin plötzlich auf sich allein gestellt und fürchtet nichts mehr, als von ihren Feinden entdeckt zu werden. Bis auf den Verlust ihrer große Liebe Slash, dessen Überleben ungewiss ist. Doch Loreen steht vor einer weit größeren Prüfung, denn die aufziehende Dunkelheit bedroht nicht nur das Leben der Divinus und Titanus, sondern auch das eines jeden Menschen. Und es gibt nur einen Weg, die Welt zu retten…  (Quelle: Verlag)



Nach einer gefühlten Ewigkeit geht es endlich weiter mit dem zweiten und finalen Teil von Essenz der Götter. Schon Band 1 war für mich ein kleines Highlight und ich mochte die gekonnte Mischung zwischen Action, Mythologie und Romantik. Ich habe mir eine ganze Menge vom zweiten Band versprochen und habe voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen.

Und schon direkt hat die liebe Martina mich mit einem riesigen Schock erwartet. Glaubt mir, zu viel verraten kann ich nicht aber gleich schon zu Beginn gibt es eine (un)erwartete Wendung, die den ganzen weiteren Verlauf des Buches mitbestimmt. Erst wusste ich nicht so wirklich, was ich davon halten soll aber nach und nach habe ich die vielen Vorzüge dieser Entwicklung erkannt und war dann begeistert. Sie fordert nämlich, dass wir uns als Leser, aber auch Loreen und die anderen, sich viel genauer mit den Titanus auseinandersetzen. Die kamen abgesehen von ein paar Erwähnungen und Actionszenen in Band 1 ein wenig zu kurz und ich fand es sehr schön, auch die andere Seite der Medaille zu betrachten. Hier entwickeln sich die meisten Charaktere sehr schön und das hat zu einem vollkommen zufriedenstellenden Ende geführt. Genau so eins wünsche ich mir für den Abschluss einer Reihe.

Da wir direkt bei den Charakteren sind: Ich habe Loreen auch in diesem Band unglaublich geliebt und bewundere sie für ihre Art. Eine Protagonistin wie sie findet man selten und ich fühle mich pudelwohl dabei, ihre Gedanken zu verfolgen. Zwar ist sie oft ein wenig zu glatt geschliffen aber auch solch eine Protagonistin braucht es mal und ich war sehr zufrieden. Slash hat mich allerdings noch nie so interessiert und es war auch in diesem zweiten Teil nicht anders. Das tat mir immer sehr leid, denn eigentlich fangirle ich ja so gerne und bei solchen Geschichten mag man einfach für die Liebenden hoffen und mit ihnen schmachten. Dafür waren aber die anderen Charaktere auch gekonnt gut ausgebaut. Auch, wenn ich anfangs wieder das Wer-ist-nochmal-wer-Spiel spielen musste.


Das Ende bzw. der gesamte letzte Abschnitt des Buches waren doch sehr emotionsreich und ihr glaubt gar nicht, wie viele Tränen ich verdrückt habe. Ich habe geheult ohne Ende und nebenbei die ganze Zeit gehofft, dass mich niemand so auffindet. Solltet ihr also zu Essenz der Götter greifen, was ich euch unbedingt empfehle, solltet ihr euch die Taschentücher direkt neben euch legen oder zumindest vorher schauen, ob ihr welche im Haus habt.  




Mit Essenz der Götter II schafft Martina Riemer einen tollen Abschluss ihrer gleichnamigen Dilogie. Nach wie vor bin ich begeistert von der ganzen Reihe und Essenz der Götter II reiht sich gekonnt an seinen Vorgänger an. Tränenalarm besteht auch also haltet eure Taschentücher bereit. Ich vergebe begeisterte 5 von 5 Füchschen. 


Vielen herzlichen Dank an Carlsen für das schöne *Rezensionsexemplar.






Titel: Royal: Eine Hochzit aus Brokat
Autor: Valentina Fast
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 03.12.2015
Übersetzer: -
Format: eBook
Seiten: 318
Preis:  3.99€ (D) Kaufen? Verlag Amazon

Reihe: Ein Leben aus Glas || Ein Königreich aus Seide || Ein Schloss aus Alabaster || Eine Krone aus Stahl || Eine Hochzeit aus Brokat || Eine Liebe aus Samt









**Die lang erwartete Märchenhochzeit…**


Nach zahlreichen Herausforderungen, Unterrichtsstunden in Etikette und Anstand, exorbitanten Kleidern und einem wiederholt gebrochenen Herzen hat Tatyana es endlich geschafft: Das Herz des Prinzen gehört ihr und seine letzte Entscheidung steht an. Doch die Fassade des königlichen Prinzessinnen-Wettbewerbs hat längst schon so tiefe Risse bekommen, dass sie sich nur noch seiner Liebe und nicht mehr seiner Wahl sicher sein kann. Denn es geht bereits um viel mehr als nur darum, die Gunst des Prinzen zu erwerben… (Quelle: Verlag)




Ich kann gar nicht glauben, dass das schon der fünfte und vorletzte Royal Teil ist und ich die Serie im Januar schon abschließen werde. Dennoch merkt man gerade am Inhalt, dass das Ende näher rückt denn neben Tanja kämpft nur noch Charlotte um das Herz des Prinzen. Oder ist das schon längst vergeben? Tatsächlich war ich am Anfang immer noch unglaublich genervt von Philipps unglaublich doofen Verhalten. Er war zu Beginn der Reihe neben Henry wirklich mein Favorit und schon immer habe ich geahnt dass er tatsächlich der Prinz ist. Doch seit er sich so unglaublich gemein gegenüber Tanja verhält ist er bei mir wirklich unten durch. Ich bin nun vor allen Dingen auf den letzten Teil gespannt um zu erfahren, wieso er sich tatsächlich so verhalten hat. Und ich hoffe, er hat gute Gründe. In diesem Teil der Reihe hat er dem ganzen wirklich noch einmal die Krone aufgesetzt. So langsam nervte mich das ganze allerdings wirklich, weshalb ich sehr froh war, dass die letzte Entscheidung wirklich schon sehr früh im Buch stattfand. Erst hat mich das doch sehr gewundert aber danach war ich unglaublich erleichtert, da noch einmal der Fokus auf andere Dinge gelegt wird, die ich hier natürlich noch nicht erwähnen kann.

Neben Tanja, Fernand und Claire, die wir so oder so sehr im Fokus haben, nimmt nun auch endlich Henry eine sehr große und wichtige Rolle ein und ich habe ihn besonders in diesem Buch so lieb gewonnen, dass ich mir sogar wünschen würde, dass Tanja Philipp endlich vergisst und Tanja und Henry irgendwie zueinander finden. Natürlich geht es nicht nur um den Konflikt zwischen Philipp und Tanja sondern auch um die Hochzeit von Claire und Fernand. Ich habe die beiden so gern und habe mich so über ihr Glück gefreut und fand es natürlich großartig, dass dieses Glück mit der Hochzeit jetzt noch einmal auf eine neue Ebene gebracht wird. Einzig Charlotte hat mir mal wieder den letzten Nerv geraubt. Allerdings muss ich hier wohl mal wieder ein großes Lob an Valentina Fast aussprechen, die das tatsächlich sehr gut hinbekommen hat.


Gegen Ende wurde der Konflikt auch noch einmal sehr schön und hat sich perfekt entwickelt. Auch die Thematik der Angriffe von außerhalb hat noch einmal eine sehr große Rolle eingenommen und der Showdown steht spätestens nach dem fiesen Ende von Band 5 bevor. So konnte mich das Buch gegen Ende doch noch mehr begeistern als ich nach dem Anfang erwartet hatte. 




Obwohl mich der ewige Konflikt zwischen Tanja und Philipp nach wie vor sehr nervt, hat das Buch in vielen anderen Bereichen ordentlich bei mir punkten können. Der stärkste Teil der Reihe ist es nicht, dennoch bin ich nun unendlich gespannt auf das Finale und gebe 4 von 5 Füchschen.





Vielen herzlichen Dank an Carlsen für das tolle *Rezensionsexemplar.


[Rezension] Die schrecklich schöne neue Welt des Professor Furtwanger - Adrian Sutter






Titel: Die schrecklich schöne neue Welt des Professor Furtwanger

Autor: Adrian Sutter
Verlag: Riverfield
Erscheinungsdatum: 25.09.2015
Übersetzer: -
Format: Hardcover
Seiten: 400
Preis:  29.90€ (D) Kaufen?

Reihe: keine




Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges begibt sich eine Sondereinheit des Hitler-Regimes unter der Leitung von Oberst Dr. Furtwanger auf die 'Expedition Mantodea'. Im Auftrag des Führers sucht sie in der afrikanischen Steppe nach einer Spezies der Stabschrecke, durch deren Verzehr Unsterblichkeit erlangt werden soll. Ziel der Expedition ist es, Hitler das ewige Leben und die ewige Macht zu verleihen. Nicht das Tausendjährige, das Ewige Reich des Despoten ist die erschreckende Aussicht. Wird es Furtwanger gelingen, dieses Ziel zu erreichen und die Menschheit in eine immerwährende Diktatur des Grauens zu stürzen? Wir erfahren es hundertvierzig Jahre später, in einer technologisch hochstehenden und gleichsam kitschigen Welt, in der sich die Menschheit einem überbordenden Konsumrausch hingibt. (Quelle: lovelybooks)




Die schrecklich schöne neue Welt des Professor Furtwanger war meine Top-Neuerscheinung aus dem Riverfield-Verlag und ich habe mich sehr gefreut, das Buch in meinem Briefkasten zu finden. Es verspricht eine interessante Mischung aus Zukunft und Vergangenhet und wer das erwartet, der wird auch nicht enttäuscht. Das 400 Seiten lange Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt. Der erste spielt 1945, der zweite 1999 und 2000 und der dritte 84 Jahre später. 2084. Während wir im ersten Abschnitt noch Professor Furtwanger selbst, sowie seinen Gehilfen Karl, begleiten, geht es im restlichen Buch hauptsächlich um Allan und um seine große Liebe Bea.

Ich muss sagen, dass ich erst etwas enttäuscht war nach dem relativ kurzen ersten Teil von dem Professor Abschied zu nehmen. Ich habe sehr schnell ins Buch gefunden und fand den Charakter des Professors genauso spannend, wie seinen Plan. Wie man schon sehr schnell erkennen kann, ist Furtwanger der perfekte Antagonist und man entwickelt für diesen toll gestalteten Charakter eine seltsame Mischung aus Bewunderung und Abscheu. Aus diesem tollen Einstieg wurde ich unsanft hinaus gerissen, als wir nicht den Professor ins Jahr 2000 begleiten sondern Allan. Allan ist mehr als durchschnittlich und während wir seine Geschichte lesen, wird uns nur zu deutlich bewusst, dass Allan nicht im Entferntesten ein Held ist. Eher ein Versager. Ich konnte für Allan keine Sympathien aufbauen. Auch nicht für Bea sondern eigentlich nur für ein paar Charaktere am Rande, wie zum Beispiel Allans Schwester oder Beas Mutter. Das hat mir gerade im zweiten Teil gefehlt und so hat sich dieser doch ein wenig gezogen.

Daran schließt jedoch auch direkt der Abschnitt in der Zukunft an und von dem war ich wieder richtig begeistert. Von der Entwicklung dorthin kann ich euch leider nicht allzu viel verraten. Ich bin jedoch ein großer Fan von Dystopien. Ich liebe die gut konstruierten Welten, liebe ihre Schwächen und Innovationen. Umso strenger bin ich aber auch mit Dystopien und besonders mit dem Weltenentwurf. Adrian Sutter hat jedoch ganze Arbeit geleistet und eine beeindruckende und schrecklich schöne neue Welt geschaffen. Dafür verdient er meinen ganzen Respekt und hat mich wieder voll und ganz an das Buch gefesselt.

Adrian Sutter verknüpft während des ganzen Buches geschichtliche Begebenheiten mit der neuen Welt, die er erschafft. Alles ist genau fundiert und egal ob Hitler oder der 11. September, geschickt finden diese Ereignisse in der neuen Welt Platz und erschaffen ein düsteres Was-wäre-wenn-Szenario. Die ganze Geschichte regt so noch einmal schön zum Nachdenken an und endet zum Glück auch noch in einem großen Showdown, sodass man dem Ende gespannt entgegenfiebert.

Shortlist:

Genre: tolle Mischung aus historischem Roman, Belletristik und Dystopie

Themen: NS-Zeit, Weltentwurf, Was-wäre-wenn-Szenario

Idee & Umsetzung:  tolle Idee gekonnt umgesetzt

Setting: Deutschland, Schweiz, Afrika und New York zu verschiedenen Zeitpunkten

Stimmung/Atmosphäre: melancholisch, gespannt

Charaktere: sehr eigen, nicht wirklich viel Herzpotential

Protagonist/in: Allan, Anti-Held und absoluter Chaot

Schreibstil: sehr gekonnt


Ende: Happy End mit großem Showdown




Mit der schrecklich schönen neuen Welt des Professor Furtwanger schafft Adrian Sutter eine gekonnte Verknüpfung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und zwigt us ein erschreckendes Was-wäre-wenn-Szenario, das aber dennoch mit einem Happy End endet. Leider hat sich das Buch in der Mitte etwas gezogen und ich hätte mir sehr einen Charakter gewünscht, den ich in mein Herz schließen kann, mit dem ich mitfiebern kann. Aus diesem Grund gibt es von mir 4 von 5 Füchschen.


Vielen herzlichen Dank an Riverfield für das schöne *Rezensionsexemplar.


[Rezension] Thalam: Die Hüter der Erde - Gabriele Ennemann





Titel: Thalam: Hüter der Erde
Autor: Gabriele Ennemann
Verlag: Riverfield
Erscheinungsdatum: 25.09.2015
Übersetzer: -
Format: Hardcover
Seiten: 336
Preis:  19.90€ (D) Kaufen?


Reihe: keine









Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ... (Quelle: Klappentext)




Als der Riverfield Verlag mir sein Programm vorgestellt hat, ist mir Thalam: Die Hüter der Erde direkt ins Auge gesprungen. Das Cover ist beeindruckend und strahlt schon eine ganze besondere Atmosphäre aus und auch der Klappentext hat mir so gut gefallen, dass ich richtig Lust auf eine Highfantasy Geschichte bekommen habe. Thalam ist für Jugendliche ab 12. Das erkennt man auch an dem Alter des Protagonisten, die 15 Jahre alt ist. An sich macht es mir ja nie etwas aus Bücher zu lesen, die für eine jüngere Zielgruppe gedacht sind. Mit Thalam hatte ich aber so meine Probleme.
Generell hat mir an dem Buch der Schreibstil von Gabriele Ennemann mit am meisten gefallen. Es wird zwar sehr viel erzählt und ich habe die Dialoge ein wenig vermisst, dennoch merkt man der Autorin ihre Begeisterung und auch ein Talent am Schreiben auf jeden Fall an. Das ist auf jeden Fall eine tolle Leistung für einen Debütroman.  Außerdem war ich beeindruckt von der Geschichte. Die Vorstellung von einer Unterwelt, der Unten-Welt, die in Gut und Böse aufgeteilt ist und deren Seiten immer im Gleichgewicht stehen müssen und außerdem die Lebensachse, die von der bösen Seite geklaut wird und die Avantgarde entstehen muss, ein Zusammenschluss aus vier auserwählten Jugendlichen, die die Achse zurückbringen müssen. Leider muss ich sagen, dass Idee und Schreibstil die einzigen Dinge sind, die mich begeistern konnten.

Am meisten gestört hat mich wahrscheinlich die Umsetzung dieser genialen Idee. Auf mich wirkte alles sehr konstruiert und irgendwie vorhersehbar, wie eigentlich Märchen es sind. Das Problem ist dabei ganz einfach, dass Thalam für mich kein Märchen sind, sondern ein Fantasybuch, und so alles nicht funktioniert. Viele Dinge laufen ab, ohne dass ich erkennen kann, wieso etwas genau so passiert. Wieso wurde vor Gidion verheimlicht, dass er Teil der Avantgarde ist, wieso werden die Jugendlichen ohne Ausbildung ziehen gelassen, wieso ist der Raub der Lebensachse so gravierend. Vieles passiert und folgt nicht logischen Regeln und das habe ich beim Lesen immer wieder gemerkt und als zunehmend störend empfunden. Außerdem war für mich im Buch viel zu wenig Konflikt vorhanden. Die Protagonisten hatten keinerlei Probleme und das Schicksal schien immer auf ihrer Seite zu sein. Alles ging so leicht und „das Böse“, das von Grund auf Böse war ohne dass man wirklich ein Motiv dafür erkennen konnte, schien sich irgendwie immer selbst KO zu schlagen. Diese beiden Punkte die Umsetzung betreffend haben mir sichtlich die Freude am Lesen genommen und wäre Thalam kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es sicher abgebrochen.


Ein weiterer Aspekt, der mich gestört hat, waren die Charaktere. Die Erzählung wechselt zwischen der guten und der bösen Seite und beide kommen ungefähr gleich oft zu Wort. Ich komme immer sehr gut mit Geschichten aus mehreren Perspektiven klar. Allerdings hatte ich bei Thalam ein Problem mit der bösen Seite. Hier wurde vieles vorweggenommen, was bei einer einseitigen Perspektive wahrscheinlich sehr viel Spannung aufgebaut hätte. Schade. Auch die Charaktere selbst waren mir ein wenig zu blass. Besonders Gideon der ja eigentlich der Protagonist des Buches ist, kam mir viel zu kurz. Die anderen Charaktere konnte ich mir leider auch nur anhand weniger herausstechender Charaktereigenschaften gut im Kopf behalten und wenn ich ehrlich bin, habe ich alle schon wieder vergessen. 



Shortlist:


Genre: Fantasy, Jugendbuch

Themen: High Fantasy, Kampf zwischen Gut und Böse

Idee & Umsetzung: Idee super, Umsetzung umso schlechter

Setting: Unten-Welt, fiktiver Ort

Stimmung/Atmosphäre: nicht wirklich greifbar

Charaktere: insgesamt zu blass, stechen nicht hervor

Protagonist/in: Gidion, auch sehr unscheinbar, kommt leider sehr selten zu Wort

Schreibstil: für einen Debütroman super, hätte mir allerdings mehr Dialoge gewünscht


Ende: sehr unspektakulär, so, wie man es nach den ersten Kapiteln schon erahnen konnte





Leider hat mich Thalam sehr enttäuscht. Von der Idee hatte ich mir eigentlich sehr viel erhofft und so wurde ich von dem Buch bitter enttäuscht. Einzig der Schreibstil von Gabriele Ennemann hat mir sehr gut gefallen. Leider kann ich nur 2 von 5 Füchschen geben.




Vielen herzlichen Dank an den Riverfield Verlag für das *Rezensionsexemplar.


Verlagsvorstellung | Riverfield Verlag

Hallo liebe Füchschen,

vor einiger Zeit hat mich der Riverfield Verlag angeschrieben und sich bei mir vorgestellt. Da ich sehr überzeugt von der Philosophie des Verlags bin, habe ich beschlossen, ihn euch in wenigen Worten etwas genauer vorzustellen. Heute folgen dann außerdem noch die Rezensionen zu zwei der Bücher.


Der Verlag


Riverfield ist ein Schweizer Buchverlag mit dem Sitz in Basel. Gegründet im Herbst 2014 machte sich der Verlag auf die Suche nach vielversprechenden Werken und brachte im Frühjahr 2015 ein Buch heraus und im Herbst 2015 fünf weitere.

Die Philosophie des Verlages hat mich sofort angesprochen. unter dem Motto "Bücher für Menschen", das natürlich erst einmal sehr plakativ klingt, verbirgt sich die Ansicht, dass Bücher mehr sein müssen, als Geschichten, die spannend und fesselnd sind. Was es braucht sind Geschichten von und für Menschen, einzigartige Geschichten, die eine ganze eigene Story erzählen.

Dabei werden besonders junge und unbekannte Autoren gefördert, weshalb wir uns auf viele neue Gesichter gefasst machen können. Die ersten davon stelle ich euch gleich unten noch einmal vor. Erst aber möchte ich diese kurze Vorstellung mit einigen Worten des Verlegers Alfonso Pecorelli abschließen. 

"Mit diesem Grundgedanken haben wir den Riverfield Verlag ins Leben gerufen.
Unsere Ambition ist es, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Bücher aus den Bereichen Biografien, Erlebnisgeschichten und Belletristik anzubieten, die zeitgemäss und gleichsam so zeitlos sind, dass man diese immer wieder lesen kann."



Die Bücher



Ein Jahrhundertleben: spannender als ein Roman - lehrreicher als mancher Ratgeber. Die Lebensgeschichte eines Mannes, die so bewegend und faszinierend ist, dass man förmlich eintaucht und mitgerissen wird. Ein Buch das man, bis zur letzten Seite, nicht mehr aus den Händen legen will.

Shlomo Graber überlebte als Jugendlicher drei Konzentrationslager und verlor seine ganze Familie. Aber mit unbeugsamem Lebensmut baute er sich eine neue Existenz auf, und das sogar mehrmals.

Der bald 89 jährige, blickt weder im Zorn noch mit Verbitterung auf sein Leben zurück – ganz im Gegenteil: Gewalt und Fanatismus, von welcher Seite diese auch immer kommen mögen, lehnt der Holocaust-Überlebende kategorisch ab und verurteilt sie bis zum heutigen Tag entschieden.

Trotz seines hohen Alters hält er immer noch regelmäßig Vorträge an Schulen und in Gemeinden, um der jetzigen Jugend Werte wie Toleranz und Respekt zu vermitteln. Seine Motivation, seine Lebensfreude und sein einzigartiger Humor – sie überzeugen und beeindrucken.

Sein Credo könnte aktueller nicht sein: „Die Liebe wird immer über den Hass siegen – früher oder später.“


 Diese epische Abenteuergeschichte des Bauernjungen Thymios, der zum Krieger wird, um seine geliebte Mia aus den Fängen eines Tyrannen zu retten, ist das sensationelle Debüt der erst 14-jährigen Lisa P. Schneider. Zudem wurde dieses Buch von dem bekannten deutschen Künstler Jan Reiser mit über dreißig zum Teil farbigen Bildern illustriert. 

Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden. Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten …


Dieser Roman für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren schlägt eine Brücke zwischen zwei Welten, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Der Autorin wurde schon im Grundschulzeugnis attestiert: »Gabriele hat zu viel Fantasie.« 


Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...




Dieser Roman, der an einer internationalen Schule in Zürich angesiedelt ist und eine Brücke schlägt, zwischen dem großstädtischen Teenagerleben in der heutigen Zeit und einer Fantasywelt mit ihren archaischen Gesetzen, ist das überraschende Debüt der erst siebzehnjährigen Autorin.

Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik.

Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein ...


Die Schweizer Autorin legt ein spannendes Romandebüt vor, das zeigt, wie unsere Erinnerungen unser Leben bestimmen können – und dass man manchmal die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte. 

Herbert Kull ist Mitte fünfzig und unscheinbar. Ein Buchhalter in einer Zürcher Privatbank. Täglich trägt er die gleiche Kleidung: beiger Anzug, gebügeltes Hemd mit Krawatte und blitzblank geputzte Schuhe. Bei der Arbeit wie in seinem Alltag liebt er Ordnung und Rituale. Ambitionen hat er weder für eine Karriere noch für zwischenmenschliche Beziehungen. Einzig seiner verstorbenen Mutter trauert er nach, mit der er den Duft von Lavendel und liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit verbindet. Als seine Schwestern ihn dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten, werden seine Zwänge stärker und beängstigende Träume suchen ihn heim.
Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit Herbert Kull. Sie interessiert sich nicht für den ältlichen Buchhalter mit seinen merkwürdigen Marotten, denn sie ist vollauf mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt.
Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt ...


Eine gesellschaftliche Zukunftsvision à la George Orwell und Aldous Huxley, die uns Adrian Suter in neuem Gewand präsentiert. Tiefsinnig und dennoch leicht und süffig zu lesen – ein Buch mit Kultcharakter. 
 
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges begibt sich eine Sondereinheit des Hitler-Regimes unter der Leitung von Oberst Dr. Furtwanger auf die »Expedition Mantodea«. Im Auftrag des Führers sucht sie in der afrikanischen Steppe nach einer Spezies der Stabschrecke, durch deren Verzehr Unsterblichkeit erlangt werden soll. Ziel der Expedition ist es, Hitler das ewige Leben zu verleihen.

Wir erfahren es hundertvierzig Jahre später, in einer technologisch hochstehenden und friedfertigen, doch gleichzeitig kitschig-skurrilen Welt, in der sich die Menschheit einem überbordenden Konsumrausch hingibt.
Doch der Schein trügt, denn es herrscht die totale Kontrolle und das Regime steht kurz dem Endziel: Adolf Hitler von den Toten zu erwecken, sodass der Führer ein ewig währendes Reich des Schreckens und eine Diktatur des Grauens errichten kann ...

Habt ihr schon mal etwas vom Riverfield Verlag gehört oder sogar schon einmal ein Buch aus dem Verlag gelesen? Später erwartet euch auf meinem Blog die Rezension zu Thalam und außerdem die zu Die schrecklich schöne neue Welt des Professor Furtwanger. Falls ihr direkt auf eines des Bücher neugierig geworden seit, kommt ihr mit einem Klick auf das Bild auf die entsprechende Amazon Seite.



xoxo Jule