#01 | How to start - Wie gründe ich meinen eigenen Blog?

11/22/2015



Quelle: pinterest

Oft bekomme ich ganz liebe Mails von euch und sehr oft drehen sie sich auch um Fragen rund um das Bloggen und den eigenen Blog. Ich weiß, dass der Großteil von euch einen eigenen Blog hat und schon fleißig am Bloggen ist. Aber es gibt immer noch sehr viele, die überlegen einen Blog zu starten und wenn es euch so geht, wie mir früher, dann weiß man oft nicht, wie und wo man anfangen soll und hat anfangs einige Probleme in der Blogger-Szene durchzublicken. Deshalb habe ich beschlossen ,eine Reihe auf dem Blog zu beginnen, in der es um das Bloggen geht. Während sich die ersten Beiträge noch an die absoluten Beginner richten, werden spätere Beiträge auch für alle interessant sein, die schon länger dabei sind. Momentan habe ich 11 Posts zur Reihe geplant, die in unregelmäßigen Abständen erscheinen. Es können aber durchaus auch mehr werden.

Heute möchte ich mich an all die richten, die noch keinen eigenen Blog haben, jedoch mit dem Gedanken spielen einen zu erstellen. Vor allen anderen Dingen solltet ihr erst einmal sicher sein, dass ihr das auch sicher wollt. Ein Blog erfordert viel Zeit und Arbeit um erfolgreich zu sein. Deshalb habe ich euch eine kleine Checkliste inkl. Tipps zusammengestellt:

Checkliste: Ist ein Blog was für mich?


☑ Hast du genug Zeit für deinen Blog? Tipp: Überlege wie viel Freizeit dir momentan neben Schule, Uni oder Arbeit bleiben? Hast du viel Freizeit oder hast du aufwändige Hobbys? Schau auch mal in die Zukunft. Der Wechsel auf eine höhere Schule oder ähnlichem ist oft mit weniger Zeit verbunden. Es wäre schade, wenn du deinen Blog schon nach kurzer Zeit aufgeben musst.

☑ Hast du ein Thema das dich antreibt? Tipp: Ein guter Blog kennzeichnet sich, ganz abgesehen davon, wie viel man bloggt, dadurch, dass der Autor hinter dem Thema des Blogs steht. Gibt es etwas das dich wirklich bewegt und worüber du schreiben willst?

☑ Kannst und willst du schreiben? Tipp: Auch wenn ein Blog sich nicht primär um Bücher oder das Schreiben dreht, ist es wichtig guten Content zu schreiben und das geht natürlich nur, wenn du auch Lust und ein Talent hast, dich journalistisch zu betätigen. Hast du schon Erfahrungen in dem Gebiet oder sind dir Aufsätze in der Schule schon immer leicht gefallen? Wenn du dir noch unsicher bist, dann versuche es doch mal mit einem Gastbeitrag auf einem Blog, den du liest. 

Alle Punkte treffen auf dich zu und du bist dir sicher, dass du einen Blog eröffnen willst? Super dann kann's losgehen. Jetzt gibt es aber allerhand zu beachten. 


Wo mache ich das?

Es gibt viele Portale, auf denen du deinen eigenen Blog einrichten kannst. Die bekanntesten sind Wordpress und Blogspot. Zu Wordpress kann ich leider nichts sagen, da mein Blog bei Blogspot ist und auch immer war. Aber egal für welchen der beiden Dienste ihr euch entscheidet, sie geben euch definitiv viel Hilfestellung und unterstützen euch beim Design und Co, sodass ihr nicht zwangsläufig mit HTML und CSS auskennen müsst.

Wie mache ich das am besten?


Was beim gründen eines Blogs am wichtigsten ist, das ist der Name und die dazugehörige URL des Blogs. Macht euch hierfür definitiv sehr viele und sehr lange Gedanken denn ist die URL einmal festgelegt könnt ihr sie nicht mehr ändern, ohne dass es Konsequenzen für euch, euren Blog und eure Follower habt. Seid kreativ bei der Namenswahl und schafft euch keinen Namen ohne Wiedererkennungswert an. Hier ein paar Tipps zur Namensfindung:

  • Passe ihn auf dein Blogthema an. Gründest du einen Buchblog, versuche irgendwelche Wörter in deinen Namen zu bauen, die dein Leser sofort erkennen lassen, was das Hauptthema deine Blogs ist. Egal ob Buch oder Book, lesen oder reading, zeig deinen Lesern über was du blogst!

  • Nimm keine 0815-Namen. Auf der Buchmesse wurde ich ganz oft erkannt mit den Worten: Aaah, du bist von Miss Foxy reads. Du hast den Blog mit dem süßen Fuchs. Das macht mich sehr stolz denn meine Leser verbinden meinen Blog mit dem Fuchs und so werde ich gut erkannt. Der Effekt wäre nicht so groß, würde ich Jules Bücherwelt heißen und ich bin der festen Überzeugung, dass es solch einen Blognamen sicher irgendwo in den Weiten des Internets gibt. Lasst die Finger von xys Bücherwelt oder xy liest, es sei denn ihr habt einen Namen, der sehr ungewöhnlich ist und der hohen Wiedererkennungswert hat. 

  • Such dir stattdessen etwas anderes Prägnantes. Hast du einen besonderen Spitznamen, ein Lieblingstier oder vielleicht einen Lieblingsspruch? Verknüpfe ihn mit einem Begriff rund ums Lesen und du erhälst einen ganz besonderen und einzigartigen Namen. Gute Beispiele sind zum Beispiel Kueckibooks, Little Words, Miss Happyreading oder Books&Senses um mal ein paar Namen zu nennen.
Steht der Name, solltest du darauf achten, dass deine Blog-URL am besten genauso heißt, damit du nicht unnötig Verwirrung stiftest. Ist diese URL nicht mehr verfügbar, ändere sie einfach geringfügig aber. Nachdem du deinen Blog gestartet hast, solltest du im nächsten Schritt schauen, dass du alles erst einmal provisorisch einrichtest. Was alles zu einem Buchblog gehören kann, das erfährst du in einem späteren Post und auch aus das Design komme ich noch einmal zu sprechen. Für den Anfang ist es wichtig, dass du deinen Blog erst einmal ein wenig ansehlich gestaltest und wichtige Seiten, wie das Impressum einfügst. Auch die Sidebar solltest du schon mit Möglichkeiten zum folgen füllen und vielleicht schon einmal etwas über dich erzählen. Dann startest du mit einem kleinen Willkommenspost, in dem du dich vorstellst und erzählst, was man auf deinem Blog finden kann,  und das Grundgerüst steht.

Möglichkeiten zum Folgen:


Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie man dir und deinem Blog im Netz folgen kann. Bevor ich in einem späteren Post auf verschiedene Social Media Kanäle zurückkomme, nenne ich euch erst einige Follow-Dienste:

  • Google+: Wer ein Google Konto hat, der hat auch Google+. Über das Layout Menü kannst du ein Follow Widget für diesen Dienst einrichten und an die Sidebar pinnen. Nun können andere Google+-Nutzer sich deine neusten Beiträge auf ihrer Startseite anzeigen lassen. (Blogspot!)

  • GFC: Der wohl bekannteste und auch mein favorisierter  Follow-Dienst ist Google Friend Connect. Genauso wie Google+ kannst du über das Layout Menü ein Widget von diesem Dienst deiner Sidebar hinzufügen. Meist ist es sogar schon direkt angeheftet. Der Vorteil von GFC ist, dass deine Follower die neusten Beiträge deines Blogs direkt auf ihrem Blogger Dashboard angezeigt bekommen. (Blogspot!)

  • Per E-Mail folgen: Auch diesen Dienst kannst du per Widget deinem Blog hinzufügen. Eine tolle Möglichkeit für alle, die kein Google Konto oder eben einen Blog auf Wordpress haben, dir zu folgen. Per Email wird man über alle neuen Beiträge deines Blogs informiert und durch einen Link kommt man dann direkt auf deine Postseite.

  • Bloglovin und Blogconnect: Das sind zwei Dienste, die sich außerhalb von Google bewegen. Hier musst du deinen Blog erst einmal registrieren und kannst dann auch dort Follower sammeln. Auch hier ist es der perfekte Weg, Nicht-Blogger und Nicht-Blogspot-Menschen über neue Beiträge zu informieren. Auf den jeweiligen Seiten bekommt ihr Widgets, die ihr auf eurer Sidebar anheften könnt. Ich selbst benutze neben den oben genannten Diensten Bloglovin und bin sehr zufrieden. 

Wie wird mein Blog bekannt? 


Viele Blogger fristen noch nach Jahren ein völlig unbekanntes Dasein. Ich selbst habe recht schnell einige Follower bekommen und wurde schon häufig gefragt, wie ich das gemacht habe. Das Geheimrezept ist eigentlich nichts unbekanntes: Steht in Kontakt mit anderen Bloggern. Na klar, erst einmal in der Bloggerszene anzukommen ist schwer. Aber dennoch, sucht euch Blogs, die ihr mögt oder vielleicht schon länger lest und macht auf euch aufmerksam. Schreibt Kommentare. Am besten etwas längere und freundliche, die erkennen lassen, dass ihr den zugehörigen Post gelesen habt. Setzt unter euren Namen den Link zum Blog und seid nicht so aufdringlich. Blogger, die ihre Kommentare aufmerksam lesen, werden über euren Blog stolpern und ihm folgen, wenn er ihnen zusagt. Eine andere Möglichkeit ist es, an Aktionen teilzunehmen. Lesenächte, Challenges und Co. eignen sich besonders gut denn euer Blog wird von meist größeren Seiten verlinkt und ihr bekommt so automatisch mehr Beachtung. Aber vergesst nie: Das alles benötigt eine Menge Zeit und Geduld. Aber die lohnt sich. Denn macht ihr alles richtig, dann etabliert ihr euch nach und nach in der Bloggerwelt.

Ich hoffe, mein erster Leitfaden konnte euch helfen und ein paar gute Tipps geben. Ich freue mich wie immer über Feedback und bin gespannt, was ihr zu den anderen Teilen der Reihe sagt. Beim nächsten Mal geht es übrigens um das Thema: Was braucht ein Buchblog.


xoxo, Jule

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2 Kommentare

  1. Hallo :)
    Ziemlich coole Idee, wie ich finde! Ich selbst bin ja noch ziemlich neu in der Bloggerwelt und werde daher die gestartete Reihe mit Freude verfolgen :) Gibt ja immer was zu lernen! Bin auf die künftigen Themen gespannt. Werd mich jetzt wohl aber mal mit Bloglovin etc. auseinandersetzen. Wie du schon sagst...braucht alles etwas Zeit ;)

    Allerdings denke ich, dass man auch mit etwas weniger Zeit einen schönen Blog führen kann. Auch wenn das Bloggen viel mehr Zeit verdient. Keine Frage! Man kann ja auch nur einmal die Woche etwas posten. So mitten im Semester bloggen ja einige etwas weniger ;) :D Aber klar, ich geb dir Recht. Zeit und Liebe verdient jeder Blog :)
    Liebe Grüße,
    Julia

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  2. Ich finde diesen Beitrag wirklich toll!
    Ich selbst habe meinen Blog nun seit einem halben Jahr, und ich kann dir damit eigentlich nur zustimmen.
    Außerdem denke ich, dass ich die weiteren Teile dieser Reihe verfolgen werde... Man kann schließlich niemals auslernen! Und auch ich kann sicherlich einiges verbessern.. Ich bin wirklich gespannt und ich freue mich bereits!
    Liebste Grüße,
    Zeilensehnsucht.

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