[Rezension] Morgen kommt ein neuer Himmel - Lori Nelson Spielman





Titel: Morgen kommt ein neuer Himmel
Autor: Lori Nelson Spielman
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 27.03.2014
Format: Softcover
Seitenanzahl: 368
Preis:  14,99€ (D) Kaufen?

Reihe: keine






Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen. Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt. Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen? Wer tröstet uns bei Liebeskummer? Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen? Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung. Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten. Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film. Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern … Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?


Der Klappentext sagt eigentlich schon so viel, dass ich nicht mehr viel zum Inhalt an sich sagen muss. Ich lese nicht oft Bücher dieser Art aber schon beim Lesen des Klappentextes war ich sofort neugierig. Ich habe das Buch dann auch in einem Tag gelesen, da es sehr schön und flüssig geschrieben war. Man kommt sehr gut in die Geschichte rein und der Anfang ist schon sehr emotional, weshalb man sehr schnell eine Beziehung zur Protagonistin, Brett, aufbaut.

Brett ist eine junge Frau, die über die Jahre ihre Träume aufgegeben hat für die Menschen, die sie liebt bzw. zu lieben glaubt. Nach dem Tod ihrer Mutter und ihrer alten Wunschliste, die an das Erbe geknüpft ist, ist Brett gezwungen, sich mit ihren alten Träumen auseinander zu setzten und diese nun auch zu erfüllen. Das tut sie ehrlich gesagt anfangs nur, da sie auf das Erbe aus ist. Brett ist immer materialistischer geworden durch ihre Freundinnen, ihren Freund und so steht für sie das Erbe erst mal vorne. Im Verlauf der Geschichte merkt Brett aber immer mehr, dass die Träume, die sie damals hatte immer noch ihre Träume sind und sie trennt sich immer mehr von Besitztümern, von Freunden, die nie welche waren und findet so wieder zu sich selbst. So wird für sie auch das Erbe immer unwichtiger und die eigentlichen Lebensziele immer wichtiger.

Auch besonders schön finde ich die Beziehung zwischen Brett und ihrer Mutter. Die Briefe und die Art, wie Brett über sie redet zeigen, dass sie schon zu Lebzeiten eine sehr enge Beziehung zu ihrer Mutter hatte und nach dem Tod unterstützt diese ihre Tochter auch noch beim  Erfüllen ihrer Lebensträume. Auch in den Briefen, von denen Brett immer einen nach dem Erfüllen einer Aufgabe bekommt, zeigen, wie gut Elizabeth ihre Tochter kannte und dass sie immer genau voraussagen konnte, was Brett fühlt und wie es ihr geht. Sie scheint mehr von dem Leben ihrer Tochter und ihren Wünschen zu wissen als Brett selbst aber ich glaube, das geht uns allen mit unseren Müttern so. ;)

Es gibt bei diesem Roman aber auch einige Sachen, die mich stören. Im Verlauf der ganzen Geschichte gibt es immer mal wieder einige kleine Unstimmigkeiten. Die haben mich jetzt aber auch nicht so gestört und die meisten sind mir sicher auch nur aufgefallen, da ich mich bei einer Leserunde mit anderen ausgetauscht habe. Was mich wirklich gestört hat ist das plötzliche Ende, das viel zu schnell abgefertigt wurde. An vielen Stellen sind einige Dinge zu detailliert beschrieben worden. Diese Stellen hätte man kürzen können und dafür 20-30 Seiten mehr in das Ende investieren können. Denn man erfährt im Epilog schon, wie alles ausgegangen ist aber grade die entscheidenden Momente, wie zum Beispiel die letzten und meiner Meinung nach auch wichtigen Briefe der Mutter fehlen und natürlich auch die komplette Erfüllung der Wunschliste und somit die Auszahlung des Erbes, fehlen leider. Das ist aber eigentlich auch mein einziger wirklich großer Kritikpunkt an diesem Buch und da es ja auch das erste Buch der Autorin ist muss man auch sagen, dass ihr das gesamte Buch sehr gelungen ist.


Ich gebe Morgen kommt ein neuer Himmel 4 von 5 Füchschen, der Stern Abzug kommt nur durch das viel zu kurze Ende. Ich empfehle das Buch jedem, der durch den Klappentext neugierig ist, denn das Buch ist sehr angenehm zu lesen und eignet sich so auch für eine leichte Lektüre zwischendurch.





 

Welttag des Buches

Quelle: We Heart It

Heute ist unser Tag! Der Welttag des Buches. Der Tag für alle Buchverrückten und Vielleser, der Tag für die, die sich täglich auf Buchblogs und Communities rumtreiben um sich mit anderen über ihre große Leidenschaft auszutauschen, der Tag für alle die, die nicht einen Tag ohne Buch können.

Für mich ist dieser Tag nicht einfach nur ein Tag, an dem eine meiner Lieblingsbeschäftigung im Vordergrund steht. Für mich ist Lesen nicht nur ein Hobby. Für mich ist es auch eine Zeit, in der ich zur Ruhe komme, für mich sein kann, mich auf mich besinnen kann und meine Probleme vergessen kann.

Heute ist ein wunderschöner Tag, so schön warm und sonnig.Noch dazu hatte ich das Glück heute zwei Stunden früher als normal nach Hause zu kommen. Ich habe das natürlich genutzt und habe es mir mit meinem Buch auf dem Balkon gemütlich gemacht.

Wie habt ihr heute den Tag des Buches "gefeiert"? Geht es euch im Bezug auf das Lesen so wie mir?

[Rezension] Rot wie das Meer - Maggie Stiefvater





Titel: Rot wie das Meer
Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: script 5
Erscheinungsdatum: 01.11.2012
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 430
Preis:  18,95€ (D) Kaufen?

Reihe: keine






„Und in diesem Augenblick glaube ich zu verstehen, warum Norman Falk Sean für diese Aufgabe ausgewählt hat. Nicht weil er der Einzige ist, der dieses Ritual durchführen kann. Sondern weil Sean Kendrick, so wie er in diesem Moment dasteht, das Rennen ist, selbst wenn es nie eines geben würde. Weil er die Besinnung auf das verkörpert, was die Pferde für diese Insel bedeuten - eine Brücke zwischen dem, was wir sind und einem Teil von Thisby, nach dem wir uns alle sehnen, aber das wir niemals erreichen können.“
(S. 379)


Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot …


Puck lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Brüdern Gabe und Finn allein in einem Haus auf der kleinen Insel Thisby. Als ihr älterer Bruder Gabe verkündet, sie verlassen und aufs Festland ziehen zu wollen und sie außerdem gezwungen werden ihr Haus verlassen zu müssen, da sie das Geld für das Abbezahlen des Hauses nicht aufbringen können beschließt Puck Hals über Kopf beim Skorpio-Rennen mit zureiten um Gabe noch einige Wochen auf der Insel halten zu können und da für den Sieger ein hohes Preisgeld winkt. Das wird nicht nur von ihren beiden Brüdern kritisiert, die bei dem gefährlichen Skorpio-Rennen Angst um Puck haben sondern auch von viele Bewohnern Thisbys, für die es unvorstellbar ist, dass eine Frau bei einem Rennen mit reitet, dass Jahrzehnte lang nur von Männern geritten wurde. Noch dazu kommt, dass Puck viel lieber auf ihrer gewöhnlichen Stute Dove reitet und nicht auf einem Capaill Uisce, einem Wasserpferd, von denen jeden Herbst dutzende aus dem Meer aufsteigen. Das kann man ihr auch nicht verdenken, denn die Capaill Uisce sind keine gewöhnlichen Pferde sondern Raubtiere, die auch vor Menschen und anderen Pferden nicht zurückstrecken. Einzig Sean Kendrick scheint Gefallen daran zu finden, dass Puck als Frau dabei ist und hilft ihr nach und nach beim Training vor dem großen Tag, an dem es zweifellos viele Tote geben wird.

Ich habe sehr lange gebraucht um das Buch fertig zu lesen, da ich am Anfang lange gebraucht habe um in das Buch reinzukommen. Positiv ist auf jeden Fall, dass Maggie Stiefvater, wie auch bei der Nach dem Sommer-Trilogie, es schafft, sowohl die Landschaft als auch die Personen sehr gut auszuarbeiten. Sie schafft es, mich komplett in die Welt Thisbys eintauchen zu lassen und es fiel mir leicht, mir vorzustellen, wie es dort aussehen muss, ohne dass man je  vorher an einem Ort wie Thisby sein musste. Sie schafft es auch den Personen des Buches, egal ob Haupt- oder Nebencharakter, so viel Leben und Persönlichkeit einzuhauchen, dass man sich alle lebhaft vorstellen kann. Besonders gelungen finde ich natürlich Puck und Sean, die nicht den typischen Hauptcharakteren entsprechen und eine sehr starke und interessante Persönlichkeit haben. Auch die sehr langsame Entwicklung der Beziehung zwischen Sean und Puck hat mit sehr gefallen und war einfach zuckersüß.

Etwas, was ich in dieser Rezension auf jeden Fall noch erwähnen muss ist, dass es während des Verlaufes viele Tote gibt, die auch sehr unschön ums Leben kommen. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass die Capaill Uisce Raubtiere sind und noch dazu schwer zu bändigen. Das war für mich aber eher ein neutraler Punkt. Neutral, weil ich es in Büchern generell nicht eklig finde, wenn jemand ums Leben kommt, da man es im Gegensatz zu einem Film nicht sieht, wären keine Morde vorgekommen hätte ich es aber auch nicht schlimm gefunden und ich hätte nichts vermisst. Wichtig ist aber, dass ich das Buch nicht unbedingt einem jungen Mädchen empfehlen würde, dass zu sensibel für so etwas ist.


Ich habe für das Buch sehr lange gebraucht, und das ist meine negative Kritik an dem Buch, da es mir anfangs sehr schwer gefallen ist in das Geschehen reinzukommen. Das eigentliche Rennen findet nur auf den letzten 50 Seiten statt und anfangs war ich etwas genervt, da ich ständig darauf gewartet habe, dass es endlich mal los geht und sich etwas Spannung aufbaut. Mittendrin habe ich mich dann aber auch mehr für die ganze Rennvorbereitung und Pucks und Seans Beziehung interessiert und das Rennen war dann auch lesenswert. Wegen der kleinen Startschwierigkeiten aber dem perfekten Rest gebe ich Rot wie das Meer 4 von 5 Füchschen!




Ostern und ein neues Buch in meinem SUB

Hallo ihr Lieben und frohe Ostern an alle!

Ich hoffe, ihr genießt die Feiertage und verbringt ein paar schöne Stunden mit euren Lieben.
Meine Pläne für die Feiertage stehen schon und ich werde auch ein paar Stunden mit einem guten Buch verbringen.

Jetzt möchte ich euch zeigen, was der Osterhase unter anderem schönes für mich da gelassen hat.

Ich habe den dritten und letzten Teil der Divergent-Trilogie bekommen: Die Bestimmung - Letzte Entscheidung.


Wie ihr seht lese ich grade den zweiten Teil. Ich habe nicht angefangen die Reihe zu lesen als ich hörte, dass der Film ins Kino kommt. Ich habe den ersten Teil gleich nach der Erscheinung gelesen und habe mich lange nicht getraut den zweiten Teil zu lesen, da ich auf Lovelybooks teilweise nicht sehr gute Rezensionen gelesen habe.
Als ich letzte Woche Divergent im Kino gesehen habe und ich der Meinung bin, dass das Buch im Film wirklich sehr gut umgesetzt wurde, hat mich die Begeisterung gepackt und ich habe gestern Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit angefangen. Bis jetzt bin ich begeistert und ich hoffe, dass das auch so bleibt und ich mich dann voller Spannung an das Finale begeben kann.

Was sagt ihr zu der Divergent-Trilogie? Habt ihr den Film schon gesehen und hat er euch genauso gut gefallen wie mir?

xoxo

Here I am

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich hier im ersten Beitrag vorstellen.

Ich bin Jule, 20 Jahre alt und habe es endlich mal geschafft einen Blog zu starten. Seit über einem Jahr bin ich wieder aktiver auf Lovelybooks geworden und meine Leidenschaft fürs Lesen habe ich schon seit ich lesen gelernt habe. ;)

Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt einen Blog zu gründen und hier über meine gelesenen Bücher zu berichten. Obwohl dies in erster Linie ein Buchblog sein soll werdet ihr hier aber auch anderes zu lesen bekommen. ;) Ich hoffe, ihr seid gespannt und findet gefallen an meinem Blog.

xoxo
Jule